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Dogs'n Tiger Alternative: So findest du das passende Futter

Autorin: Helena, Veterinärmedizinerin September 2026

Eine gute Dogs'n Tiger Alternative findest du, indem du das Profil deines bisherigen Futters festhältst und gezielt nach einer Rezeptur mit ähnlicher Futterart, Proteinquelle und Kohlenhydratquelle suchst. Genauso wichtig wie die Auswahl ist der Wechsel selbst: Tierärzt:innen empfehlen, neues Futter über mindestens eine Woche schrittweise unterzumischen.

Ob deine gewohnte Sorte gerade schwer zu bekommen ist oder du ohnehin umsteigen möchtest: In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du Etiketten vergleichst, worauf du beim Hersteller achtest und wie der Umstieg für deinen Hund entspannt gelingt.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Profil zuerst: Futterart, tierische Proteinquelle und Kohlenhydratquelle deines bisherigen Futters sind die drei wichtigsten Suchkriterien für eine passende Alternative.
  • Umstellung: Die Tierernährungsexpert:innen der Tufts University empfehlen, neues Futter über mindestens eine Woche schrittweise unterzumischen; manche Hunde brauchen 4–6 Wochen.
  • Monoprotein: Ein Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle erkennst du daran, dass in der Zusammensetzung genau eine Tierart auftaucht.
  • Vergleichbarkeit: Nährwerte von Nass- und Trockenfutter lassen sich nur über die Trockensubstanz fair vergleichen, weil Nassfutter deutlich mehr Wasser enthält.
  • Marketingbegriffe: Laut WSAVA haben unregulierte Begriffe wie „premium“ oder „holistic“ für die Nährstoffbewertung eines Futters wenig praktischen Wert.
  • Häufige Auslöser: Eine Literaturauswertung von Mueller et al. (2016) nennt Rind, Milchprodukte, Huhn und Weizen als wahrscheinlichste Futterallergene beim Hund.
  • HEY HOLY: Alle 8 rassenspezifischen Trockenfutter-Linien sind Monoprotein und 100 % getreidefrei, und du kannst sie mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie testen.

Was eine gute Dogs'n Tiger Alternative ausmacht

Eine gute Dogs'n Tiger Alternative ist nicht das Futter mit dem ähnlichsten Werbeversprechen, sondern das Futter, das die Eigenschaften abbildet, mit denen dein Hund bisher gut zurechtkam: dieselbe Futterart, eine verträgliche Proteinquelle, eine passende Kohlenhydratquelle und eine vollständige Deklaration als Alleinfuttermittel. Genau diese Merkmale kannst du auf jedem Etikett überprüfen.

Der Hintergrund ist einfach: Dein Hund hat sich über Wochen oder Monate an eine bestimmte Zusammensetzung gewöhnt. Änderst du gleichzeitig Futterart, Proteinquelle und Hersteller, kannst du bei Verdauungsproblemen kaum noch nachvollziehen, woran es lag. Die World Small Animal Veterinary Association (WSAVA), der Weltverband der Kleintiermedizin, weist in ihren Guidelines on Selecting Pet Foods darauf hin, dass Verpackungen oft Bilder und Slogans enthalten, die eher dem Verkauf als der Nährstoffinformation dienen. Je weniger Variablen sich auf einmal ändern, desto aussagekräftiger ist deine Beobachtung.

Für dich heißt das: Nimm dir vor dem Kauf fünf Minuten Zeit für das Etikett deines bisherigen Futters. Hast du keine Packung mehr, helfen oft Fotos, eine alte Bestellbestätigung oder die Produktbeschreibung beim Händler weiter. Auf dieser Grundlage suchst du gezielt statt im Blindflug.

Erst testen, dann umstellen: Mit unseren Proben siehst du, ob dein Hund eine neue Rezeptur mag, bevor der alte Vorrat leer ist.
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Das Profil deines bisherigen Futters erfassen

Das Profil deines bisherigen Futters erfasst du mit fünf Angaben vom Etikett: Futterart, tierische Proteinquelle, Kohlenhydratquelle, analytische Bestandteile und die Einstufung als Allein- oder Ergänzungsfuttermittel. Notiere zusätzlich, wie dein Hund das Futter vertragen hat, denn diese Beobachtung ist für die Auswahl genauso wertvoll wie jede Zahl auf der Packung.

Merkmal Wo du es findest Warum es zählt
Futterart Produktname, Verpackung Nass- und Trockenfutter unterscheiden sich stark im Wassergehalt und damit in der Futtermenge.
Tierische Proteinquelle Zusammensetzung Bei empfindlichen Hunden entscheidet die Proteinquelle oft über die Verträglichkeit.
Kohlenhydratquelle Zusammensetzung Kartoffel, Süßkartoffel, Hülsenfrüchte oder Getreide: Bleib möglichst bei dem, was dein Hund gut verträgt.
Analytische Bestandteile Nährwertangaben auf dem Etikett Protein, Fett, Rohfaser und Feuchtigkeit machen Rezepturen vergleichbar.
Allein- oder Ergänzungsfutter Bezeichnung auf der Packung Nur ein Alleinfuttermittel ist als vollständige Hauptmahlzeit gedacht.

Ein Punkt wird dabei oft übersehen: die Einstufung als Alleinfuttermittel. Die WSAVA rät, Futter, das nur als Ergänzung oder für kurzzeitige Fütterung gedacht ist, auf höchstens 10 % der Ration zu begrenzen. Achte bei deiner Alternative deshalb darauf, dass sie als vollständige Mahlzeit deklariert ist und zur Lebensphase deines Hundes passt, also etwa für ausgewachsene Hunde oder für Welpen.

Tipp aus unserem Tierärztinnen-Team: Fotografiere Zusammensetzung und analytische Bestandteile deines bisherigen Futters, bevor du die letzte Packung entsorgst. So kannst du Alternativen in Ruhe vergleichen und hast bei Rückfragen in der Tierarztpraxis alle Angaben sofort parat.

Etikett lesen: Monoprotein, getreidefrei und Nährwerte

Beim Etikett-Vergleich zählen drei Fragen: Wie viele tierische Proteinquellen stecken im Futter, welche Kohlenhydratquelle wird verwendet, und wie lassen sich Nährwerte über verschiedene Futterarten hinweg fair vergleichen? Wer diese drei Punkte prüft, erkennt schnell, ob eine Alternative dem bisherigen Futter wirklich ähnelt oder nur ähnlich klingt.

Eine oder mehrere Proteinquellen?

Monoprotein bedeutet, dass ein Futter nur eine einzige tierische Proteinquelle enthält, zum Beispiel nur Lamm oder nur Pferd. Der Sortenname allein verrät das nicht zuverlässig: Bezeichnungen nach dem Muster „Huhn mit Ente“ zeigen bereits zwei Tierarten an. Maßgeblich ist immer die vollständige Zusammensetzung. Warum sich Monoprotein vor allem für empfindliche Hunde anbietet, erklären wir im Ratgeber Was ist eigentlich Monoprotein-Futter?

Beim Stichwort getreidefrei lohnt sich derselbe genaue Blick. Getreidefreie Rezepturen setzen meist auf Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Hülsenfrüchte als Kohlenhydratquelle. Hat dein Hund eine bestimmte Quelle bisher gut vertragen, ist sie ein guter Anker für die Suche.

Häufige Auslöser bei empfindlichen Hunden

Hat dein Hund auf sein bisheriges Futter gut reagiert, spricht viel dafür, bei derselben Proteinquelle zu bleiben. Anders sieht es aus, wenn du Verdauungs- oder Hautprobleme beobachtest. Eine Literaturauswertung von Mueller, Olivry und Prélaud (2016) nennt Rind, Milchprodukte, Huhn und Weizen als die wahrscheinlichsten Futterallergene beim Hund. Wichtig zur Einordnung: Die Autoren haben veröffentlichte Fallberichte ausgewertet, die Liste zeigt also bekannte Auslöser und keine Häufigkeit in der gesamten Hundepopulation.

Ein Verdacht auf Futtermittelallergie gehört in tierärztliche Hände, denn ein Futterwechsel ersetzt keine Diagnose. Für Hunde mit empfindlicher Verdauung haben wir Sensitive entwickelt, unser rassenübergreifendes Trockenfutter für ernährungssensible Hunde mit Pferd als einziger tierischer Proteinquelle. Woran du ein wirklich verträgliches Futter erkennst, liest du in unserem Beitrag über sensitives Hundefutter.

HEY HOLY Sensitive Trockenfutter

HEY HOLY Sensitive

  • Pferd (40 %) als einzige tierische Proteinquelle
  • 100 % getreidefrei mit Süßkartoffeln und Karotten
  • 30 Tage Geld zurück, falls dein Hund es nicht mag oder verträgt
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Warum du Nährwerte über die Trockensubstanz vergleichst

Nährwerte von Nass- und Trockenfutter kannst du nicht direkt nebeneinanderlegen. Nassfutter besteht zum großen Teil aus Wasser, deshalb wirken Protein- und Fettwerte auf seinem Etikett niedrig. Fair wird der Vergleich erst über die Trockensubstanz: Teile den Proteinwert durch den Anteil ohne Feuchtigkeit und multipliziere mit 100. Ein Rechenbeispiel: 10 % Protein bei 75 % Feuchtigkeit ergeben 10 ÷ 25 × 100 = 40 % Protein in der Trockensubstanz.

Ähnlich vorsichtig solltest du mit Prozentangaben zum Fleischanteil umgehen. Sie können sich auf das Gewicht der frischen Zutaten vor dem Garen beziehen und sagen dann wenig darüber aus, wie viel Protein am Ende im Napf landet. Fehlt die Feuchtigkeit auf dem Etikett, frag beim Hersteller nach: Laut WSAVA sollten Futteranbieter eine typische Analyse aller essenziellen Nährstoffe bereitstellen können.

Worauf du beim Hersteller achten solltest

Beim Hersteller achtest du auf überprüfbare Qualitätsmerkmale: qualifizierte Ernährungsexpertise, eine nachvollziehbare Rezepturentwicklung, dokumentierte Qualitätskontrollen und erreichbare Ansprechpartner:innen. Genau diese Punkte fasst die WSAVA in ihrer 2021 aktualisierten Checkliste zusammen, die auch 2026 eine gut nutzbare Orientierung für alle ist, die eine Dogs'n Tiger Alternative suchen.

Frage an den Hersteller Worauf die WSAVA achtet
Gibt es eine qualifizierte Ernährungsexpert:in? Promotion in Tierernährung oder Board-Zertifizierung durch das ACVN oder ECVCN
Wer entwickelt die Rezeptur? Rezepturentwicklung erfordert Wissen über Nährstoffe, Rohstoffe und Verarbeitung
Wie wird die Qualität kontrolliert? Prüfung von Zutaten und fertigem Futter, etwa Nährstoffanalyse, Mikrobiologie und Haltbarkeit
Ist der Energiegehalt bekannt? Kalorienangaben helfen, ungewolltes Überfüttern zu vermeiden
Ist der Hersteller erreichbar? Telefon oder E-Mail für Rückfragen zu Nährstoffen, die nicht auf dem Etikett stehen
Wer produziert das Futter? Eigene Herstellung oder Produktion durch einen Lohnhersteller

Die WSAVA formuliert dazu eine klare Faustregel: Kann oder will ein Anbieter diese Informationen nicht bereitstellen, sollten Halter:innen bei der Marke vorsichtig sein. Das gilt für jede Marke, auch für uns. Umgekehrt sind Begriffe wie „premium“ auf der Verpackung kein Qualitätsbeleg, denn unregulierte Bezeichnungen dieser Art haben laut WSAVA für die Nährstoffbewertung wenig praktischen Wert.

Futter wechseln, wenn der Vorrat knapp wird

Wird dein Vorrat knapp, beginnst du am besten sofort mit dem Untermischen, solange noch altes Futter da ist. Die Tierernährungsexpert:innen der Tufts University empfehlen, den Anteil des neuen Futters über mindestens eine Woche schrittweise zu erhöhen, damit sich die Verdauung deines Hundes in Ruhe an die neue Rezeptur gewöhnen kann.

1 Woche
mindestens für eine schrittweise Umstellung (Tufts University)
4–6 Wochen
brauchen manche Hunde für einen magenschonenden Wechsel (Tufts University)
2–3 Wochen
empfehlen wir für die Umstellung auf HEY HOLY Rezepturen

Wie lange es wirklich dauert, ist individuell. Laut dem Petfoodology-Blog der Cummings School of Veterinary Medicine wechseln manche Hunde problemlos von einer Mahlzeit zur nächsten, während andere 4–6 Wochen brauchen. Für unsere Rezepturen empfehlen wir 2–3 Wochen. Rechne deinen Restvorrat deshalb kurz durch: Je früher du mit kleinen Mengen des neuen Futters beginnst, desto länger reicht das alte Futter für eine sanfte Übergangsphase.

Tag Bisheriges Futter Neues Futter
1–2 75 % 25 %
3–4 50 % 50 %
5–6 25 % 75 %
ab 7 0 % 100 %

Der Plan oben ist ein Beispiel für eine Umstellung über eine Woche; bei sensiblen Hunden verlängerst du jede Stufe. Muss es schneller gehen, weil das alte Futter komplett aufgebraucht ist, verteilst du die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten und beobachtest den Kot genau. Etwas weicherer Kot kann während eines Futterwechsels auftreten, das beschreiben auch die Tufts-Expert:innen. Alle weiteren Schritte findest du in unserem Guide zur Futterumstellung beim Hund.

Verzichte in dieser Phase auf neue Leckerlis und Kauartikel mit anderen Proteinquellen. So kannst du Reaktionen eindeutig dem neuen Futter zuordnen und merkst schneller, ob die Alternative passt.

Nassfutter oder Trockenfutter: Ist jetzt der Moment für einen Wechsel?

Ein Wechsel der Futterart ist möglich, am einfachsten bleibt der Umstieg für deinen Hund aber, wenn du zunächst bei der gewohnten Futterart bleibst. Möchtest du ohnehin von Nass- auf Trockenfutter wechseln oder beides kombinieren, plane mehr Zeit ein und berechne die Futtermenge komplett neu, weil sich Wassergehalt und Energiedichte stark unterscheiden.

Der Grund liegt im Energiegehalt: Trockenfutter liefert pro Gramm deutlich mehr Energie als Nassfutter. Unser Sensitive Trockenfutter ist zum Beispiel mit 15,69 MJ umsetzbarer Energie pro Kilogramm deklariert. Übernimmst du die gewohnte Grammzahl aus der Nassfutter-Fütterung, fütterst du schnell zu viel. Die passende Tagesmenge für Gewicht und Aktivität deines Hundes ermittelst du mit unserem Futterrechner.

Beide Futterarten haben ihre Berechtigung. Nassfutter bringt zusätzliche Flüssigkeit in den Napf, Trockenfutter lässt sich einfach portionieren und bleibt nach dem Öffnen länger haltbar. Wechselst du auf Trockenfutter, stell immer frisches Wasser bereit. Eine ausführliche Gegenüberstellung liest du in unserem Vergleich BARFen, Trockenfutter und Nassfutter.

HEY HOLY als Dogs'n Tiger Alternative

HEY HOLY kommt als Dogs'n Tiger Alternative vor allem dann infrage, wenn dir getreidefreie Rezepturen mit einer einzigen tierischen Proteinquelle wichtig sind. Alle acht rassenspezifischen Trockenfutter-Linien von HEY HOLY sind Monoprotein und 100 % getreidefrei, entwickelt mit Tierärzt:innen und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Rasse-Familie abgestimmt.

Unsere Grundidee: Ein Schäferhund ist kein Chihuahua. Rassen unterscheiden sich in Größe, Energiebedarf und genetischen Veranlagungen, deshalb gibt es bei uns zum Beispiel Ravishing Retrievers, das Trockenfutter mit Lamm für Labrador und Golden Retriever, oder Marvelous Minis, das Trockenfutter mit Forelle für kleine Rassen wie Havaneser und Chihuahua. Was hinter dem Konzept steckt, erklären wir im Beitrag Rassenspezifisches Hundefutter: was bedeutet das? Einheitsbrei kommt uns nicht in den Napf.

Fütterst du bisher Nassfutter und möchtest dabei bleiben? Für acht Rasse-Familien gibt es bei uns Nassfutter für Hunde, das du mit dem Trockenfutter derselben Linie kombinieren kannst. Für Hunde mit empfindlicher Verdauung ist Sensitive die rassenübergreifende Wahl. Und weil ein Futterwechsel immer Vertrauenssache ist, testest du mit unserer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie ohne Risiko.

FAQ

Welches Hundefutter ist ähnlich wie Dogs'n Tiger?

Ein ähnliches Futter findest du, indem du Futterart, Proteinquelle, Kohlenhydratquelle und analytische Bestandteile deines bisherigen Futters mit möglichen Alternativen vergleichst. Achte außerdem auf eine Deklaration als Alleinfuttermittel und auf erreichbare Hersteller-Informationen. Getreidefreie Monoprotein-Rezepturen findest du bei HEY HOLY in allen acht rassenspezifischen Trockenfutter-Linien.

Wie schnell kann ich meinen Hund auf ein neues Futter umstellen?

Tierernährungsexpert:innen der Tufts University empfehlen, das neue Futter über mindestens eine Woche schrittweise unterzumischen. Manche Hunde vertragen einen schnelleren Wechsel, andere brauchen 4–6 Wochen. Für die Rezepturen von HEY HOLY empfehlen wir 2–3 Wochen. Beobachte in dieser Zeit Kot, Appetit und Wohlbefinden deines Hundes genau.

Was mache ich, wenn mein Hund nach dem Futterwechsel Durchfall hat?

Etwas weicherer Kot kann während einer Umstellung vorkommen. Verlangsame dann den Wechsel und bleib einige Tage bei der letzten gut verträglichen Mischung. Hält der Durchfall an oder kommen Erbrechen, Blut im Kot, Fieber oder Mattigkeit hinzu, lass deinen Hund zeitnah in der Tierarztpraxis untersuchen.

Kann ich von Nassfutter auf Trockenfutter umsteigen?

Ja, ein Umstieg von Nass- auf Trockenfutter ist möglich, braucht aber etwas mehr Geduld. Berechne die Futtermenge komplett neu, weil Trockenfutter pro Gramm deutlich mehr Energie liefert. Stell außerdem immer frisches Wasser bereit, da dein Hund die Flüssigkeit aus dem Nassfutter künftig über den Trinknapf aufnehmen muss.

Ist getreidefreies Futter für jeden Hund sinnvoll?

Getreidefreies Futter ist keine Pflicht für jeden Hund, kann aber sinnvoll sein, wenn dein Hund auf Getreide wie Weizen empfindlich reagiert. Weizen zählt laut einer Literaturauswertung von Mueller et al. (2016) zu den wahrscheinlichsten Futterallergenen beim Hund. Entscheidend ist eine vollständige, gut verträgliche Rezeptur, die zu deinem Hund passt.

Wie erkenne ich Monoprotein-Futter auf dem Etikett?

Monoprotein-Futter erkennst du an der Zusammensetzung: Dort taucht genau eine tierische Proteinquelle auf, zum Beispiel nur Lamm oder nur Pferd. Sortennamen nach dem Muster „Huhn mit Ente“ zeigen dagegen zwei Tierarten an. Verlass dich deshalb nie nur auf den Produktnamen, sondern lies immer die vollständige Zutatenliste.

In 2 Minuten zum Ergebnis

Welches Futter passt zu deinem Hund?

Ein Futterwechsel ist die beste Gelegenheit, genauer hinzuschauen: Rasse, Alter und Verträglichkeit entscheiden mit. Finde in 2 Minuten heraus, welche Rezeptur zu deinem Hund passt.

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Unser Fazit

  1. Eine gute Dogs'n Tiger Alternative bildet das Profil ab, mit dem dein Hund bisher gut zurechtkam: Futterart, Proteinquelle und Kohlenhydratquelle.
  2. Das Etikett ist deine wichtigste Quelle, denn Begriffe wie „premium“ haben laut WSAVA für die Nährstoffbewertung wenig praktischen Wert.
  3. Nass- und Trockenfutter vergleichst du fair nur über die Trockensubstanz, und beim Wechsel der Futterart berechnest du die Menge neu.
  4. Beginne mit dem Untermischen, solange noch altes Futter da ist, und plane mindestens eine Woche für die Umstellung ein.
  5. Bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder Mattigkeit gehört dein Hund in die Tierarztpraxis, denn ein Futterwechsel ersetzt keine Diagnose.
  6. Sind dir Monoprotein und getreidefreie Rezepturen wichtig, findest du bei HEY HOLY rassenspezifisches Futter und Sensitive für empfindliche Hunde. Happy dog – Happy you 🐾

Über die Autorin

Helena Bröring-Veith, Med. Vet. ist Tierärztin im HEY HOLY Team. Sie hat an der Tierärztlichen Hochschule Hannover studiert und vier Jahre in einer AniCura-Klinik praktiziert. Bei HEY HOLY begleitet sie als fachliche Reviewerin Inhalte rund um Tiergesundheit und Ernährung. Wissenschaftlich beraten wird HEY HOLY zusätzlich von Prof. Dr. Zentek (Lehrstuhl Tierernährung, FU Berlin).