Ernährung Informativ

Josera Alternative: so findest du das Futter, das zu deinem Hund passt

Autorin: Helena, Veterinärmedizinerin Juli 2026

Die beste Josera-Alternative gibt es nicht als Markennamen. Sie ergibt sich aus deiner Antwort auf eine einzige Frage: Warum willst du überhaupt wechseln? Juckreiz, weicher Kot, Mäkeligkeit und der Wunsch nach mehr Rassenbezug führen zu vier völlig verschiedenen Futterprofilen. Dieser Artikel ordnet sie tierärztlich ein und zeigt dir, worauf du bei der Auswahl wirklich achten solltest.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Wechselgrund zuerst: Vier typische Auslöser führen zu vier verschiedenen Futterprofilen. Wer ohne Grund wechselt, tauscht nur die Verpackung.
  • Nicht das Getreide ist der Hauptverdächtige: Bei 297 ausgewerteten Hunden lösten Rind (34 %), Milchprodukte (17 %) und Huhn (15 %) häufiger Reaktionen aus als Weizen (13 %).
  • Josera: fränkisches Familienunternehmen mit über 80 Jahren Erfahrung, sortiert sein Hundefutter nach Lebensphase und Eigenschaft, nicht nach Rasse (Herstellerangaben, Stand Juli 2026).
  • HEY HOLY: 9 Trockenfutter-Linien nach Rassefamilie plus die Sensitive-Rezeptur, alle 100 % getreidefrei und mit nur einer tierischen Proteinquelle.
  • Marketing-Wörter helfen nicht: Laut WSAVA sind Begriffe wie „Premium" oder „holistic" unreguliert und für die Bewertung eines Futters praktisch wertlos.
  • Umstellung: schrittweise über 2–3 Wochen, sonst rebelliert der Darm und du weißt am Ende nicht, woran es lag.
  • Risiko begrenzen: Die 30 Tage Geld-zurück-Garantie von HEY HOLY senkt das Risiko beim Testen, die Bedingungen dazu stehen auf der Produktseite.

Warum suchen so viele Halter:innen eine Josera-Alternative?

Wer nach einer Josera-Alternative sucht, hat fast immer einen konkreten Auslöser: der Hund kratzt sich, der Kot bleibt weich, das Futter bleibt im Napf liegen, oder der Wunsch nach einer Rezeptur, die zur Rasse passt, wird größer. Diese vier Gründe stehen hinter fast jeder Suche. Und sie führen zu vier verschiedenen Antworten.

Das ist der Punkt, den die üblichen Marken-Ranglisten übersehen. Eine Liste mit zwölf „besseren" Marken hilft dir nicht, wenn dein Hund auf Huhn reagiert und neun davon Geflügel enthalten. Als Tierärztin sehe ich regelmäßig Hunde, die schon mehrere Marken durchlaufen haben, ohne dass der Auslöser je eingegrenzt wurde. Am Ende ist der Halter frustriert, der Hund hat immer noch weichen Kot, und die eigentliche Frage ist unbeantwortet geblieben.

Deshalb drehen wir die Reihenfolge um: erst der Grund, dann das Futter. Wenn du weißt, warum du wechseln willst, schrumpft die Auswahl von hunderten Sorten auf eine Handvoll, die überhaupt infrage kommen.

Erst testen, dann tauschen: Mit einer Futterprobe findest du heraus, ob dein Hund die neue Rezeptur mag, bevor der große Sack kommt.
Zu den Futterproben

Wofür Josera steht

Josera ist ein fränkisches Familienunternehmen aus Kleinheubach in Bayern, das nach eigenen Angaben seit über 80 Jahren Tiernahrung herstellt und im Super-Premium-Segment positioniert ist. Zum eigenen Qualitätsversprechen gehören der Verzicht auf zugesetzten Weizen, Soja, Zucker und Milchprodukte, eine Produktion ohne Gentechnik sowie ein hauseigenes, akkreditiertes Labor.

Fair ist fair: Das ist ein solides Fundament, und viele Hunde fressen Josera jahrelang ohne jedes Problem. Wer zufrieden ist, hat keinen Grund zu wechseln. Ein Futter zu tauschen, das funktioniert, ist keine Optimierung, sondern ein Risiko für die Verdauung.

Ein Unterschied zeigt sich beim Blick auf die Sortimentsstruktur. Im Josera Onlineshop ließ sich das Hundefutter im Juli 2026 nach Produktart (Trocken-, Nassfutter, Leckerlis), nach Lebensphase (Welpe, Junior, Adult, Senior) und nach Eigenschaften wie getreidefrei, sensitiv, hypoallergen oder fettreduziert auswählen. Eine Auswahl nach Rasse war dort nicht vorgesehen. Das ist kein Qualitätsurteil, sondern eine andere Systematik: Die Auswahl läuft über Lebensphase und Bedürfnis, nicht über die Rassefamilie.

Die vier Wechselgründe und was sie über dein Futter verraten

Jeder Wechselgrund verweist auf eine andere Stellschraube in der Rezeptur: Juckreiz auf die Proteinquelle, weicher Kot auf die Kohlenhydratbasis, Mäkeligkeit auf Struktur und Fettgehalt, Rassefragen auf Energiedichte und Nährstoffprofil. Wer die falsche Schraube dreht, wechselt zwar das Futter, ändert aber nichts.

Juckreiz und Hautprobleme: schau auf die Proteinquelle

Wenn dein Hund sich kratzt, an den Pfoten leckt oder wiederkehrende Ohrenentzündungen hat, ist die erste Frage nicht „mit oder ohne Getreide", sondern „welches Fleisch". Eine Übersichtsarbeit von Mueller, Olivry und Prélaud aus dem Jahr 2016 hat die Fallberichte von 297 Hunden mit bestätigter Futtermittelreaktion zusammengetragen. Das Ergebnis überrascht viele:

Rind
34 %
Milchprodukte
17 %
Huhn
15 %
Weizen
13 %
Lamm
5 %

Rind, Milchprodukte und Huhn liegen vor Weizen, Soja folgt mit 6 %, Mais mit 4 % und Reis mit 2 %. Die Autor:innen weisen selbst darauf hin, dass sich daraus keine echte Häufigkeit in der Gesamtpopulation ableiten lässt, weil längst nicht jeder Hund auf alle Zutaten getestet wurde. Als Rangfolge der bekannten Auslöser bleibt die Auswertung trotzdem die beste verfügbare Grundlage. Der Grund für die Reihenfolge ist banal: Ein Hund reagiert auf das, was er lange gefressen hat, und das sind meist die gängigen Fleischsorten. Für dich heißt das: Eine Alternative, die nur das Getreide tauscht, aber weiter Geflügel enthält, löst dein Problem womöglich nicht. Entscheidend ist eine neue, klar deklarierte Proteinquelle, idealerweise eine einzige. Was dahintersteckt, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag dazu, was Monoprotein-Futter genau bedeutet.

Getreidefrei bleibt trotzdem sinnvoll, nur aus einem anderen Grund: weniger Zutaten bedeuten weniger Variablen, und Kartoffeln oder Süßkartoffeln liefern die Energie genauso zuverlässig. Warum wir konsequent darauf setzen, liest du in unserem Ratgeber zur getreidefreien Ernährung beim Hund.

Sensitive - Trockenfutter

Sensitive - Trockenfutter

  • Pferd (40 %) als einzige tierische Proteinquelle, sinnvoll, wenn dein Hund auf gängige Proteine wie Rind oder Huhn empfindlich reagiert
  • 100 % getreidefrei, mit Süßkartoffeln, Flohsamenschalen und präbiotischen Ballaststoffen
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie, falls dein Hund die Rezeptur nicht mag oder nicht verträgt
  • Jetzt ausprobieren

Weicher Kot und Blähungen: schau auf die Kohlenhydratbasis

Verdauungsthemen haben selten mit Allergien zu tun. Häufiger sind sie eine Frage der Menge und der Basis: Je mehr Kohlenhydratquellen und Zusatzstoffe eine Rezeptur enthält, desto schwerer lässt sich der Auslöser eingrenzen. Eine kurze Zutatenliste ist deshalb kein Marketing-Gag, sondern ein diagnostisches Werkzeug. Unsere Sensitive-Rezeptur listet zum Beispiel 13 Zutaten in der Zusammensetzung, unterstützt durch Flohsamenschalen und präbiotische Ballaststoffe aus Zichorienpulpe.

Achte außerdem auf die Fütterungsmenge. Ein Futter mit höherer Energiedichte braucht kleinere Portionen, und genau da entstehen viele „mein Hund verträgt das nicht"-Momente: Der Napf wird nach Gewohnheit gefüllt statt nach Bedarf. Unser Futterrechner gibt dir dafür einen belastbaren Startwert.

Dein Hund frisst nicht mehr gern

Mäkeligkeit ist der unterschätzteste Wechselgrund. Bevor du die Marke tauschst, prüfe die einfachen Dinge: Kroketten-Größe, Fettgehalt, Lagerung und vor allem die Snacks nebenbei. Ein Hund, der täglich Kauartikel und Leckerlis bekommt, hat schlicht keinen Hunger mehr auf sein Futter. Erst wenn das ausgeschlossen ist, lohnt sich der Blick auf eine andere Rezeptur oder auf Nassfutter als Topper.

Rasse und Größe: der blinde Fleck jedes Standard-Sortiments

Ein Chihuahua und eine Deutsche Dogge sind dieselbe Art, aber sie unterscheiden sich im Körpergewicht um den Faktor 40. Energiebedarf pro Kilogramm, Kaumechanik, Verdauungspassage und die typischen Schwachstellen liegen völlig anders. Was für einen Labrador optimal ist, muss nicht für einen Mops passen. Größen- und Lebensphasen-Filter bilden einen Teil davon ab, die rassetypische Veranlagung aber nicht: Bulldoggen neigen zu empfindlicher Haut, Retriever zu Gelenkthemen, Minis zu Zahnstein. Was dahinter steckt, erklären wir im Ratgeber zu rassenspezifischem Hundefutter.

Woran du eine gute Alternative erkennst

Eine gute Alternative erkennst du nicht am Werbewort, sondern an drei prüfbaren Dingen: einer vollständigen Deklaration, einer nachvollziehbaren fachlichen Entwicklung und der Deklaration als Alleinfuttermittel. Die WSAVA, der Weltverband der Kleintiermediziner:innen, weist in ihren Auswahl-Guidelines von 2021 ausdrücklich darauf hin, dass unregulierte Begriffe wie „holistic" oder „Premium" für die Bewertung praktisch wertlos sind.

Die Guidelines empfehlen stattdessen vier Fragen an jeden Hersteller: Beschäftigt er qualifizierte Ernährungsfachleute? Wer entwickelt die Rezeptur? Wie sieht die Qualitätskontrolle für Rohstoffe und Endprodukt aus? Und werden Forschungsergebnisse veröffentlicht? Der europäische Referenzrahmen für die Nährstoffversorgung selbst sind die FEDIAF-Ernährungsleitlinien, aktuell in der Fassung von 2025, die von unabhängigen Ernährungsmediziner:innen begutachtet werden. Ein Alleinfuttermittel muss den täglichen Bedarf deines Hundes vollständig decken, die FEDIAF-Werte sind dafür der branchenweite Maßstab.

Dein Wechselgrund Worauf du bei der Alternative achtest Beispiel aus unserem Sortiment
Juckreiz, Hautprobleme Eine einzige, neue tierische Proteinquelle, vollständig deklariert Sensitive mit Pferd als einzigem Protein
Weicher Kot, Blähungen Kurze Zutatenliste, klare Kohlenhydratbasis, Ballaststoffe Sensitive mit Flohsamenschalen und Zichorienpulpe
Mäkeligkeit Kroketten-Größe passend zur Größe, Snacks reduzieren Marvelous Minis für kleine Rassen, auch als Softfutter
Rassenbezug fehlt Rezeptur nach Rassefamilie statt nur nach Größe und Alter Die 9 rassenspezifischen Trockenfutter-Linien

Diese Matrix ersetzt keine Diagnose, sie ordnet nur deine Suche. Und sie hat eine Grenze: Wenn dein Hund aus medizinischen Gründen ein Spezialfutter bekommt, gelten andere Regeln.

Zwei Sortiments-Logiken: Lebensphase oder Rassefamilie

Beide Ansätze sind legitim, sie beantworten nur unterschiedliche Fragen. Die eine Logik fragt: In welcher Lebensphase ist dein Hund und welches Bedürfnis hat er gerade? Die andere fragt: Aus welcher Rassefamilie kommt er und was bringt er genetisch mit? Welche Logik besser zu dir passt, hängt davon ab, wie spezifisch dein Problem ist.

Sortiert nach Lebensphase

Auswahl über Alter (Welpe, Junior, Adult, Senior) und Eigenschaften wie sensitiv oder getreidefrei. Breite Abdeckung, viele Sorten, überall verfügbar. Die Rasse spielt in der Rezeptur keine Rolle.

Sortiert nach Rassefamilie

Auswahl über die Rassengruppe deines Hundes. Weniger Sorten, dafür Protein, Energiedichte und Zusätze auf die typischen Schwachstellen der Familie abgestimmt. Alle Linien Monoprotein und getreidefrei.

Einheitsbrei kommt uns nicht in den Napf. Genau deshalb ist HEY HOLY nach Rassefamilien gebaut und nicht nach Altersstufen. Der Preis dieser Entscheidung: Wir haben kein Welpenfutter und keine 40 Sorten. Wer beides braucht, ist bei einem breiten Vollsortiment besser aufgehoben. Dieselbe Abwägung haben wir übrigens auch in unserem Vergleich zu tails.com aufgeschrieben, dort geht es um individuell gemischte Rationen statt um Lebensphasen.

Welche HEY HOLY Linie passt zu deinem Hund?

Bei HEY HOLY wählst du nicht nach Alter, sondern nach der Rassefamilie deines Hundes. Neun Trockenfutter-Linien decken die gängigen Gruppen ab, dazu kommt die Sensitive-Rezeptur für ernährungssensible Hunde unabhängig von der Rasse. Alle Rezepturen sind 100 % getreidefrei, arbeiten mit einer einzigen tierischen Proteinquelle und entstehen gemeinsam mit Tierärzt:innen.

Beautiful Bulldogs ist das Futter für Französische und Englische Bulldoggen, Mops und verwandte Rassen mit ihrer Neigung zu empfindlicher Haut. Ravishing Retrievers versorgt Labrador, Golden Retriever und Verwandte, bei denen Gewicht und Gelenke die Dauerthemen sind. Marvelous Minis richtet sich an kleine Rassen wie Chihuahua, Malteser oder Yorkshire Terrier, Big Buddies an Molosser wie Rottweiler und Boxer. Die wissenschaftliche Grundlage dahinter haben wir auf unserer Seite zur Wissenschaft offengelegt.

Der fachliche Kern dahinter: Rassetypische Veranlagungen lassen sich über die Fütterung beeinflussen, auflösen lassen sie sich damit nicht. Ein Futter mit passender Energiedichte hilft einem Retriever, sein Gewicht zu halten, und das Gewicht ist einer der Faktoren, die auf die Gelenke wirken. Das ist kein Heilversprechen, sondern eine Stellschraube unter mehreren, neben Bewegung, Genetik und tierärztlicher Betreuung.

Ehrlich bleiben gehört dazu: Für einen Mischling ohne klare Familienzugehörigkeit ist die Zuordnung eine Annäherung, keine Wissenschaft. Dann entscheiden Größe, Aktivität und Verträglichkeit, und die Sensitive-Rezeptur ist oft der pragmatischere Einstieg.

So wechselst du das Futter, ohne Magen-Darm-Chaos

Stelle schrittweise über 2–3 Wochen um: Beginne mit einem kleinen Anteil des neuen Futters und erhöhe ihn alle paar Tage, bis der alte Anteil bei null liegt. Ein abrupter Wechsel führt fast immer zu weichem Kot, und dann weißt du nicht, ob die Rezeptur schuld war oder das Tempo.

Genauso wichtig: die Beurteilungsphase. Verdauung und Kotqualität beruhigen sich meist zuerst, Haut und Fell brauchen deutlich länger. Wer nach zehn Tagen ohne glänzendes Fell wieder wechselt, beendet den Test, bevor er aussagekräftig ist. Halte in dieser Zeit alles andere konstant, also keine neuen Snacks, keine Kauartikel mit anderen Proteinen, keine Tischreste. Die komplette Anleitung mit Mengen und Zeitplan findest du in unserem Guide zur Futterumstellung beim Hund.

Und wenn es trotzdem nicht passt: Bei HEY HOLY gibt es die 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Die genauen Bedingungen dazu stehen auf der jeweiligen Produktseite. Ein Testlauf ist damit besser abgesichert als der übliche Kauf auf Verdacht.

Häufige Fragen zur Josera-Alternative

Ist Josera schlechtes Hundefutter?

Nein. Josera ist ein Familienunternehmen mit über 80 Jahren Erfahrung, das nach eigenen Angaben ohne zugesetzten Weizen, Soja, Zucker und Milchprodukte arbeitet und im eigenen akkreditierten Labor prüft. Ob es zu deinem Hund passt, ist eine andere Frage als die nach der Qualität der Marke.

Was ist die beste Alternative zu Josera SensiPlus?

Das hängt davon ab, warum SensiPlus nicht funktioniert. Reagiert dein Hund auf Geflügel, brauchst du eine neue Proteinquelle wie Pferd oder Fisch. Geht es um weichen Kot, zählen kurze Zutatenliste und Ballaststoffe. Eine pauschale Ersatz-Sorte gibt es nicht.

Muss eine Josera-Alternative getreidefrei sein?

Nicht zwingend. Weizen lag in der Auswertung von 297 Hunden mit 13 % hinter Rind, Milchprodukten und Huhn. Getreidefrei ist trotzdem sinnvoll, weil es die Zutatenliste verkürzt und damit die Fehlersuche vereinfacht. Der wichtigere Hebel bleibt die Proteinquelle.

Wie lange dauert die Umstellung von Josera auf ein anderes Futter?

Plane 2–3 Wochen ein und erhöhe den Anteil des neuen Futters schrittweise. Bei sehr empfindlichen Hunden darf es langsamer gehen. Wichtig ist, in dieser Zeit nichts anderes zu ändern, damit du das Ergebnis überhaupt zuordnen kannst.

Woran erkenne ich, dass das neue Futter besser passt?

Achte auf Kotkonsistenz und Kotmenge, Blähungen, Kratzverhalten, Fellglanz und Energielevel. Die Verdauung reagiert am schnellsten, Haut und Fell brauchen Wochen. Notiere den Ausgangszustand vor dem Wechsel, sonst überschätzt du im Nachhinein leicht die Veränderung.

Was mache ich, wenn mein Hund ein Diätfutter bekommt?

Dann gilt: nicht eigenmächtig wechseln. Tierärztlich verordnete Diätfutter erfüllen einen medizinischen Zweck, etwa bei Niereninsuffizienz oder während einer Ausschlussdiät. Besprich jeden geplanten Wechsel vorher mit deiner Tierarztpraxis, auch wenn die Alternative auf dem Papier besser aussieht.

In 2 Minuten zum Ergebnis

Welches Futter passt zu deinem Hund?

Rasse, Alter und Verträglichkeit entscheiden darüber, welche Alternative wirklich zu deinem Hund passt. Finde in 2 Minuten heraus, welche Rezeptur für ihn infrage kommt.

Jetzt Quiz starten

Unser Fazit

  1. Es gibt nicht die eine Josera-Alternative. Es gibt vier typische Wechselgründe, und jeder führt zu einem anderen Futterprofil.
  2. Bei Juckreiz zählt die Proteinquelle mehr als das Getreide: Rind (34 %), Milchprodukte (17 %) und Huhn (15 %) liegen vor Weizen (13 %).
  3. Josera ist ein solides Familienunternehmen mit über 80 Jahren Erfahrung und sortiert nach Lebensphase und Eigenschaft, nicht nach Rasse.
  4. HEY HOLY macht die Rassefamilie zum Ausgangspunkt: 9 Trockenfutter-Linien plus die Sensitive-Rezeptur, alle getreidefrei und Monoprotein.
  5. Marketing-Wörter wie „Premium" sind laut WSAVA unreguliert. Prüfe stattdessen Deklaration, Entwicklung und die Angabe als Alleinfuttermittel.
  6. Wechsle über 2–3 Wochen, halte alles andere konstant und gib Haut und Fell mehr Zeit als der Verdauung.
  7. Läuft dein Hund mit Josera rund, bleib dabei. Ein funktionierendes Futter zu tauschen, ist kein Fortschritt.
  8. Deine Hunderasse. Dein Futter. Und wenn es nicht passt, gibt es die 30 Tage Geld-zurück-Garantie. 🐾

Über die Autorin

Helena Bröring-Veith - Med. Vet. ist Tierärztin im HEY HOLY Team. Sie hat an der Tierärztlichen Hochschule Hannover studiert und mehrere Jahre in einer AniCura-Klinik praktiziert. Bei HEY HOLY begleitet sie als fachliche Reviewerin alle Inhalte rund um Tiergesundheit und Ernährung. Wissenschaftlich beraten wird HEY HOLY zusätzlich von Prof. Dr. Zentek (Lehrstuhl Tierernährung, FU Berlin).